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Viele Unternehmen bleiben bei der Frage “Wie positioniere ich mich als attraktiver Arbeitgeber?” weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) sind vielen Bewerbern meist unbekannt. Bei größeren Unternehmen ist dies nicht so. Viele kennen die Namen der großen Player im Markt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Unternehmen auch viel mehr Zuspruch auf ihre Jobangebote bekommen. Zum Nachteil vieler KMUs.

Warum ist das so? Was machen große Unternehmen anders?

Die Antwort liegt im professionellen Employer Branding der Unternehmen (dt. Arbeitgebermarkenbildung).
Sie haben eine Unternehmenskultur und präsentieren sich schon seit vielen Jahrzehnten als attraktive Arbeitgeber. Sie kennen ihre Vorteile, kommunizieren diese und betreiben ein erfolgreiches Arbeitgebermarketing. Je besser eine solche Positionierung gelingt, desto besser können sie sich von anderen Unternehmen unterscheiden.

Im Grunde genommen ist es ganz einfach. So wie Sie Ihre Kunden von Ihren Produkten und Dienstleistungen begeistern, so müssen Sie auch Ihre Bewerber für sich gewinnen. Hinzu kommt: Durch den demografischen Wandel haben sich die Verhältnisse verändert, es stehen weniger Arbeitskräfte zur Verfügung. Deshalb müssen Unternehmen umdenken. Früher haben sich die Bewerber bei einem Unternehmen beworben. Heute bewerben sich Unternehmen bei den Bewerbern. Nur wer es schafft, auf sich Aufmerksam zu machen, sticht aus der Masse hervor und kann neue Mitarbeiter für sich begeistern. Dazu benötigen Sie eine Arbeitgebermarke.

Wie baue ich eine Arbeitgebermarke auf?

Da wir nun wissen, dass das Problem in der Kommunikation liegt, kann gezielt daran gearbeitet werden. Im ersten Schritt verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Vorteile. Oft haben Sie mehr zu bieten als Sie denken. In einem Positionierungs-Workshops sind unsere Kunden oft überrascht, welche Vorteile dort ans Licht kommen. Typische Fragen sind dabei: Was macht unser Unternehmen attraktiv? Warum kommen die Mitarbeiter gerne zur Arbeit? Wie ist das Betriebsklima? Welche Benefits werden geboten? Wie ist unsere Unternehmenskultur? Um nur ein paar Fragen zu stellen. Schnell wird so die Attraktivität des Unternehmens erkennbar. Mit diesen Antworten sind Sie in der Lage, Ihre eigene Arbeitgebermarke zu entwickeln.

Wie präsentiere ich mich als attraktiver Arbeitgeber?

Sind die Punkte der erarbeitet, sind Sie einen wichtigen Schritt weiter. Nun ist es an der Zeit, dass diese Inhalte medial aufbereitet, kommuniziert und gelebt werden. Denn das ist ja das Ziel der Arbeitgebermarke. Ganz nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber. Machen Sie es sich zum Ziel, Ihre Bewerber wie Ihre Kunden zu sehen.

Um einen ersten Eindruck zu hinterlassen, benötigen ansprechende Texte, professionelle Fotos und Videos die Sie als Arbeitgeber darstellen. Zeigen Sie sich von Ihrer Schokoladenseite und bieten Sie Ihren Bewerbern einen Blick hinter die Kulissen. Dazu werden gerne Recruitingfilme genutzt, in denen die Mitarbeiter sich und ihr Unternehmen vorstellen. So lassen sich in weniger als drei Minuten alle wichtigen Informationen transportieren. Beantworten Sie Fragen, stellen Sie den Bewerbungsprozess vor und präsentieren sich als attraktiver Arbeitgeber mit all Ihren Vorteilen und Benefits. Machen Sie es Ihren Bewerbern so einfach wie möglich.

Wo präsentiere ich mich als attraktiver Arbeitgeber?

Am besten gelingt dies mit einer eigenen Karriere-Homepage oder einem Karriere-Bereich auf Ihrer Unternehmenswebsite. Schließlich erwarten über 90 % aller Bewerber eine informative Karriere-Homepage*. Dort können alle Informationen wie Texte, Fotos, Videos, häufige Fragen und Antworten sowie Stellenbeschreibungen und Kontaktmöglichkeiten schnell und übersichtlich dargestellt werden. Egal wie Sie neue Mitarbeiter ansprechen, alle Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitarbeiter sollten auf Ihrer Karriere-Homepage enden. Dort bekommt er alle Informationen ansprechend und modern präsentiert.

Weitere Vorteile einer Karriere-Homepage:

Neben den Stellenausschreibungen können Sie direkt mit dem Bewerber in Kontakt treten. Ihre Mitarbeiter können mit Videos und Fotos sich und ihren Arbeitsplatz vorstellen. Antworten auf häufig gestellte Fragen und umfangreiche Informationen zum Unternehmen helfen dem Bewerber sich zu orientieren und sparen Aufwand auf beiden Seiten. Daten zum Standort des Unternehmens sind dabei ebenso wichtig, wie der Kontakt zum passenden Ansprechpartner.

Achten Sie bei Ihrer Karriere-Homepage unbedingt auf die Darstellbarkeit auf mobilen Endgeräten. Das beutet, dass alle Inhalte auch auf Smartphones und Tablets gut dargestellt werden können (‘responsiv’). Leider zeigt die Erfahrung, dass viele Karriere-Portale auf diesen Geräten nicht korrekt angezeigt werden. Denken Sie hierbei wieder an den Kunden der etwas bei Ihnen kaufen möchte. Kann er sich dies nicht anschauen, wird er sich wohl eher bei der Konkurrenz erkundigen.

Was spricht noch für eine moderne Karriere-Homepage?

Durch Analysetools können Sie herausfinden, welche Marketingmaßnahme welchen Erfolg hatte und wie Sie dies in der Zukunft optimieren können. Somit können Sie erfolglose Maßnahmen schneller identifizieren und Ihre Ressourcen in der Zukunft besser einsetzen.

*Quelle: 12/2018, personalwirtschaft.de


 

 

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